TITUS
Seifrit, Alexander (Strassburger Fassung)
Part No. 8
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Chapter: 10  
Nectanabus als Drache am Hof

Das sich kunig Nectanabus zu ainem trakchen macht vor dem kunig Philippo.


Verse: 493       Aines tags der kunig as
Verse: 494    
frolich auf seinem palas

Verse: 495    
und mit im die kunigin
Verse: 496    
und auch die pesten maister sein.

Verse: 497    
Nectanabus der macht sich
Verse: 498    
zu ainem trakchen aislich

Verse: 499    
und gieng wispeln in dem sall
Verse: 500    
hin und her uber all.

Verse: 501    
die hern die do sassen
Verse: 502    
und vor dem kunig assen,

Verse: 503    
swigen all und erschrakchten
Verse: 504    
und vorchten ser den trakchen,

Verse: 505    
der czu der frawen gie.
Verse: 506    
sein haubt er in ir schoss lie

Verse: 507    
und chust sey an irn mundt
Verse: 508    
und verswandt an der stund.

Verse: 509    
der chunig zu den hern sprach:
Verse: 510    
'wist das ich bey mir sach

Verse: 511    
disen trakchen in den zeitten
Verse: 512    
do wir vechten scholten und streitten.

Verse: 513    
die veint er von uns slueg und jagt
Verse: 514    
und macht sew siglos und verzagt.'




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